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Ramadan Kareem

August 31, 2009

Seit letzten Freitag ist Ramadan, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang wird nichts gegessen, nichts getrunken, nicht geraucht, gar nichts. Das Leben und der Koerper laufen auf Sparflamme.

In diesem Monat gibt man sich dem Glauben und den Gebeten ganz hin. In Saudi Arabien ganz besonders. Die Geschaefte sind ueberwiegend geschlossen und oeffnen erst nach dem letzten Gebet, nach dem man dann das Fasten gebrochen hat.

Nun hoere ich nun seit ca. 45 min. wie es von diversen Moscheen schallt. Es wird gebetet und gebetet und gebetet. Wogegen ich ja gar nichts habe, nur muessen denn saemtliche Koransuren per Lautsprecher nach aussen uebertragen werden? Vor allen Dingen hat der Imam der naechsten Moschee – 5 m Luftlinie – eine graussliche Stimme – er quiekt wie ein Schwein. Es tut in den Ohren weh.

Und mein armes Kind versucht zu schlafen und das sein Zimmer genau zur Moschee-Seite liegt, hilft ihm dabei nicht unbedingt.

Noch ca. 19 Tage und dann ist es ueberstanden, dann hoeren wir den Imam nur noch 5 mal am Tag fuer wenige Minuten, aber bis dahin, wird es jeden Abend laenger und laenger werden. Bis es zum Schluss fast nahtlos vom letzten Gebet des Tages zum ersten Gebet des naechsten Tages uebergeht.

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2 Kommentare

  1. Fastet ihr auch?

    Ich würde Nachts mal heimlich das Kabel zum Lautsprecher kappen. 🙂


    • Ohoh, das wäre in Saudiland sicher gefährlich! 😉



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