Archiv für die Kategorie ‘Golfstaaten’

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Kinotag

Dezember 10, 2008

Die Herren haben sich geeinigt, es wurde James Bond geguckt.

Nachdem wir am Montag wirklich ruckzuck an der Grenze zu Bahrain abgefertigt wurden, haben wir heute geschlagene 2.5 in Worten zweieinhalb Stunden gebraucht. Wir haben es gerade rechtzeitig zum Film geschafft.

Irgendwie ist der James ja doch recht nett anzusehen. Und ich glaube, dies ist der erste Bond Film in der Geschichte, indem 007 und das Bondgirl nicht im Bett landen.

Beim anschliessenden wiedermal Bummel durch das Einkaufszentrum habe ich festgestellt, eine Krise in diesem Teil der Welt ist nicht. Alle kaufen wie verrueckt, alle Geschaefte sind rammelvoll, die Verkaeufer haben keine Lust – da muss man schon penetrant fragen ob sie helfen koennen. Nach einer anderen Groesse als am Staender braucht man nicht fragen, denn die Standardantwort lautet; haben wir nicht, nur was dort haengt.

Der Rueckweg ging wieder sehr schnell – wenn man mal davon absieht, dass wir 1 Stunde gebraucht haben, um aus dem Parkplatz rauszukommen.

Emre ist schon auf dem Rueckweg im Auto eingeschlafen und schlaeft weiterhin den Schlaf der Gerechten in unserem Bett. Im Halbschlaf murmelte er noch was von; I never left.

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Ein wenig

Dezember 9, 2008

Normalitaet wollten wir haben waehrend der Festtage. So fuhren wir gestern Vormittag nach Bahrain. Herrlich. Der Grenzuebergang fast leer. Innerhalb weniger Minuten waren wir in der Freiheit. Sofort entledigte sich Turkish Mom ihrer Abaya.

Kino sollte es sein, doch die beiden Maenner in meinem Leben konnten sich nicht entscheiden. Der eine wollte James Bond, der andere Madagaskar. Bis sie sich entscheiden wuerden, beschloss ich, wir muessen uns erstmal staerken. Das erst kuerzlich eroeffnete Einkaufszentrum wurde angefahren. Bevor wir aber zum Foodcourt konnten, mussten wir erstmal an diversen Geschaeften vorbei. Das es mir unendlich leid tat, muss man mir einfach glauben ;)

Dann kamen wir an, im Schlaraffenland. Und waehrend wir uns nicht entscheiden konnten, sah ich aus meinen Augenwinkeln ein bekanntes Logo – ein tuerkisches Logo. Ein heftiger sanfter Stoss in die Rippen des GoeGa und wir standen schon fast in der Kueche *ggg* Tatsaechlich, unser Lieblingskebapler – seit drei Wochen in Bahrain.

Wir setzten uns und genossen und assen und genossen. Emre meinte, das schmeckt wie zu Hause. Anschliessend gab es noch richtigen tuerkischen Mokka und nicht dieses Pseudeding, was man hier ueberall trinken kann. Das war mehr Normalitaet als ich mir erhofft habe.

Da sich die Herren zwischenzeitlich immer noch nicht geeinigt hatten, verbrachten wir den Rest des Tages im Einkaufszentrum. In der Buchhandlung haben wir uns bestimmt zwei Stunden aufgehalten. Zwischendurch nochmal ein Kaeffchen getrunken.

Und heute waren wir beim Moebelschweden hier. Kleinigkeiten habe ich selbstverstaendlich mitgenommen. Da wir so lange dort waren, dass der Imam schon wieder zum Gebet rief, beeilten wir uns, um ins Restaurant zu kommen. Enttaeuschend auf der ganzen Linie. Das Essen war schlecht, der Kaffee noch schlechter…

Morgen dann wieder Bahrain. Ich hoffe, die Jungs koennen sich auf einen Film einigen.

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Motorengeheul

November 7, 2008

kann ich heute nicht mehr hoeren. Mir brummt der Kopf. Ich fuehl mich, als waere ich hinter den Autos hergelaufen. Ich habe festgestellt, es ist nicht so ganz mein Ding, aber Emre und mein GoeGa waren begeistert. Sie haben gefachsimpelt, gestaunt und fotografiert. Emre’s Augen wurden gross, als wir eine PitStop ganz nah erleben durften.

Ich habe versucht die Regeln zu verstehen, habe mich an der guten Laune meiner Maenner erfreut und bin letztendlich doch richtig froh wieder zu Hause zu sein.

Aber ich konnte mir am Ende der Veranstaltung ein Kichern nicht verkneifen. Als wir zum Parkplatz zurueckkamen und losfahren wollten… Batterie tot… Ich fand das witzig, wir konnten noch das Droehnen der Autos auf der Rennstrecke hoeren und unser Auto war tot.

Emre schlief schon auf der Rueckfahrt ein und konnte nicht mehr geweckt werden. Ich habe mir zum Abschluss des Abends zu Hause noch richtig schoen die Hand verbrueht. Kochendes Wasser ueber die linke Hand geschuettet, anstatt ueber den Tee ;(.

Ich werde morgen mal ein Bilder zum Tag nachreichen.

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Zu Hause ist es am schoensten…

Oktober 10, 2008

Ich verreise ja gerne, ich werde auch immer ganz hibbelig bei dem Gedanken neue Orte zu sehen, neues zu Erleben, einfach mal raus dem Alltag. Aaaaber, ich komme noch liebe nach Hause, in meine eigenen vier Waende, in mein eigenes Bett.

Zwei Naechte waren wir in Dubai. Das Gefuehl, die Abaya nicht anziehen zu muessen, war am Anfang prickelnd. Einige Donuts und Cheesecake’s spaeter haette ich nichts dagegen gehabt sie wieder anzuziehen. Die Hose spannte und eine kleine Bauchwoelbung machte sich bemerkbar. Laesst sich sowas doch einfach mit der weiten Abaya geschickt kaschieren.

Ich war das erste mal vor 5 Jahren in Dubai. Schon damals fand ich diese Stadt zu gross, zu laut,  zu aufdringlich, zu kuenstlich. Diesmal war sie noch groesser, noch lauter. Das mag auch an den vielen Baustellen dort liegen. Dubai ist eine riesige Baustelle. An allen Ecken und Enden wird gebaut.

Der Ausblick aus unserem Hotelzimmer war gigantisch – wir kamen an als es bereits dunkel war. Der Morgen war eine herbe Entaeuschung, auch hier direkt vor dem Hotel eine Baustelle.

Aber was soll’s. Mutter und Sohn hatten eine nette Zeit. Mall of Emirates wurde besucht, Ski Dubai haben wir auch gesehen. Reingegangen sind wir nicht. Das Thermometer zeigte -3 Grad an, mir war das definitif zu kalt. Wobei Skianzuge und Stiefel ja ausgeliehen werden, Handschuhe und Muetze haetten wir kaufen muessen. Wollte ich irgendwie nicht…

Warten wir eben bis Ski Dharan eroeffnet wird, soll ja auch bald kommen.

Eingkauft habe ich auch nicht. Selbst der Duty Free am Flughafen war noch teurer als Saudi Arabien.  Kurz, schoen ist es wieder zu Hause zu sein. Selbst wenn dieses zu Hause in Saudi Arabien ist.

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Dubai… wir kommen

Oktober 6, 2008

Morgen mittag geht es fuer einige Tage nach Dubai. GoeGa muss geschaeftlich dort hin, Turkishmom und Sohn haengen sich einfach dran.

Obwohl Dubai mir nicht sonderlich gefaellt ist es doch eine angenehme Abwechslung zu Saudi Land. Mal rauskommen, keine Abaya tragen zu muessen, ein bisschen Normalitaet eben. Vielleicht gehen Mutter und Sohn auch nur einfach ins Kino und wenn Muttern Lust hat, auch Ski fahren :) und Ikea gibt es dort auch. Ein Glas Wein zum Abendessen. Mehr will ich ja gar nicht.