Als ich heute morgen aufwachte, wusste ich erstmal gar nicht wo ich bin. Das Zimmer war nicht das wo ich aufwachen sollte. Nein ich habe nicht woanders uebernachtet. Es lag vielmehr an meinem Traum.
Ich war wieder in Deutschland – oder besser gesagt – noch immer in Deutschland. Ich war jung juenger und unverheiratet. Meine grosse Liebe bat mich, bei ihm einzuziehen. Meine Einwaende, was meine und seine Eltern dazu sagen wuerden, tat er mit einer Handbewegung als unwichtig ab. Seine Eltern solle ich ihm ueberlassen und mit meinen Eltern wuerde er auch sprechen. Wir wuerden ja doch ueber kurz oder lang heiraten.
Meine Eltern fanden es gar nicht toll, doch er half mir dabei meine Sachen zu packen und trug sie ins Auto. Wir fuhren am Rhein entlang, an der stinkenden Chemiefabrik vorbei und kamen bei ihm zu Hause an. Es war kaum eingerichtet. Ich sollte daraus unser zu Hause machen, nach meinen Wuenschen und Vorstellungen.
Wir fuhren morgens gemeinsam ins Buero (wir haben damals in einer Firma gearbeitet), abends gemeinsam nach Hause, kochten zusammen, fuehrten endlose Gespraeche ueber Gott und die Welt.
Und heute morgen, fuehlte sich mein Schlafzimmer irgendwie falsch an.
